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Abgeltungssteuer
Die Einführung der
Abgeltungssteuer zum 1. Januar 2009 ist beschlossene Sache.
Einkünfte aus Kaptalerträgen werden dann gesondert besteuert.
Die Abgeltungssteuer dient als Gegenfinanzierung der Senkung der
Körperschaftssteuer.
Spätestens im Herbst empfiehlt sich ein Vermögenscheck. Prüfen Sie, ob Ihr Depot
neu ausgerichtet werden muss, damit es zukunftsfest ist.
Kapitalerträge wie Zinsen oder Dividenden sowie
Veräußerungsgewinne aus Investmentfondsverkäufen sind
dann von Privatanlegern
einheitlich mit 25%
(zuzügl. Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer = 26,4%)
und unabhängig von der Haltedauer zu versteuern, sofern die
Fondsanteile nach dem 31. Dezember
2008 erworben wurden.
Werden die Anteile in einem inländischen Depot verwahrt, wird der
Steuerabzug auf den Veräußerungsgewinn bei Rückgabe
oder Verkauf vorgenommen, so daß in vielen Fällen keine
Angaben in der Steuererklärung erforderlich sind. Sofern der
persönliche Steuersatz geringer als 25% ist, kann der
Privatanleger die Veranlagung der Kapitalerträge zu seinem
niedrigeren Steuersatz beantragen.
Für die Abgeltungssteuer ist der Verlaufszeitpunkt der Wertpapiere
entscheidend. Bei Verlusten kann man sie also auch mit anderen
positiven Einkünften der selben Einkunftsart verrechnen lassen.
Die Abgeltungssteuer kennt keine Freibeträge.
Grundsätzlich gilt: Die Besteuerung von Investmentfonds im
Vermögen deutscher Anleger ist im Ergebnis immer gleich, egal ob
es sich um einen deutschen oder einen ausländischen Fonds handelt.
Die Abgeltungssteuer wird auf realisierte
Kursgewinne (nicht auf Buchgewinne) erhoben, d.h. erst bei Verkauf von Fondsanteilen mit
einer Gewinnerzielung wird die Abgeltungssteuer fällig.
>>> Gewinne
aus dem Verkauf von Fondsanteilen bleiben auch künftig steuerfrei, wenn
die Anteile vor dem 1. Januar 2009
erworben und länger als ein Jahr gehalten werden!
Vermeiden Sie daher schon jetzt alles, was einen Verkauf nach 2009
erfordert.
Am besten beginnen Sie jetzt mit einem Sparplan für einen
ethisch-ökologischen Aktienfonds, den Sie dann Ende 2008
einstellen, um dann einen neuen Sparplan zu starten.
Auf dem Sparbuch liegt die Verzinzung Ihres Geldes schon jetzt
unterhalb der Inflationsgrenze. Kommt die Abgeltungssteuer hinzu,
bleibt Ihnen nur noch Verlust.
Ihr Einstieg in Ökofonds / Umweltfonds oder die Aufstockung Ihrer
Investments in Aktienfonds sollte also noch vor dem 1. Januar 2009
durchgeführt werden, denn bei jeder zukünftigen Umschichtung
nach 2008 wird ein Teil der Gewinne durch die Abgeltungssteuer
geschmälert!
Im Vergleich zu den bisherigen, meist starren Investmentlösungen
wie Aktien-, Misch- und Rentenfonds werden insbesondere Misch- und
Dachfonds mit flexibler Anlagestrategie und flexiblen
Anlageinstrumenten an Bedeutung gewinnen. Langfristig sind Fonds
besser, weil das Fondsmanagement die Aktien steuerfrei für Sie
wechseln kann. Dabei kann innerhalb des Fonds flexibel und
situationsspezifisch die Anlagestruktur den Kapitalmarktentwicklungen
angepasst werden.
Die beste Lösung dürften dann spezielle Dachfonds
sein.

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Risiko-Hinweis
Alle Angaben über
Wertentwicklungen
der einzelnen Fonds haben wir den entsprechenden
Geschäftsberichten
der Fondsgesellschaften entnommen. Zeichnungen sollten nur auf Basis
des
vollständigen Prospektes des betreffenden Fonds in Betracht
gezogen
werden. eco-best-invest ist als reine Vermittlerin tätig und
übernimmt
daher keine Haftung für die im Prospekt gemachten Angaben.
Wertpapiere
sind spekulative Anlageformen. Der Wert von Anteilen und die
Erträge
daraus können sowohl fallen als auch steigen, und es ist
möglich,
dass Anleger nicht den ursprünglich von ihnen investierten Betrag
zurückerhalten. Der Preis von Anteilen schwankt entsprechend den
Entwicklungen
an den Märkten, und auch Wechselkursveränderungen und
Fondsgebühren
können den Ertrag des Anlegers beeinflussen.
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